Onlinemarketing zwischen Keywordanalyse & Café

gogolok ONLINE-MARKETING hatte im August die erste Praktikantin – eine quirlige „digital native“ namens Anna, die uns über die Schultern geschaut hat und in verschiedene Themen und Arbeitsbereiche des Onlinemarketing reinschnuppern konnte. Es hat Spaß gemacht und wir wünschen Anna alles Gute im FSJ in Berlin! Hier ist Annas Bericht:

Von Massagestunden als Honorar und gutem Kaffee im Auftrag der Chefin

„irgendwas mit Medien… Und Werbung… vielleicht auch im Internet…“ Ein paar Wochen nach dem Abi ist mein Studienwunsch noch immer nicht klarer. Also online suchen nach einem Praktikum. Einblicke und Eindrücke sammeln in der Welt des Marketing. „Ganzheitliches Onlinemarketing“ steht da, ein hübsches Bild mit zwei leidenschaftlichen Frauen und ein komischer Firmenname. Gogolok…
Ein kurzes freundliches Skype-Telefonat später habe ich einen Praktikumsplatz, der meine schöne freie Zeit um einen Monat verringern sollte.

Praktikantin_gogolok-onlinemarketing

Anna – Zwischen Abi und freiwilligem sozialen  Jahr in Berlin

Jetzt sind die vier Wochen im hellen Wohnzimmer-Büro schon wieder um. Egal, ob Arbeiten mit Baby auf dem Arm oder Meeting am Küchentisch mit Wasser und Tee, die Zeit verging entspannt und gut gelaunt. Dennoch waren die Gedanken stets bei Suchmaschinenoptimierung, der Konzeptionierung von Websites und den Sites-Inhalten. Schnell habe ich gemerkt, dass nicht nur gutes Deutsch und Kreativität bei Formulierungen von Texten für die potentielle Zielgruppe gefragt sind, sondern vordergründig die Bereitschaft (und manchmal auch das Durchhalten), sich in neue Thematiken hinein zu denken. Fällt es mir persönlich leichter, Vorschläge für Musik-Websites zu ersinnen, ist der Bau und Funktionsweise von Elektro-Tankstellen eine ganz neue Erfahrung.

Um der Nüchternheit mancher Thematiken zu entgehen, helfen Mittagspäuschen auf dem sonnigen Balkon oder das Arbeiten im Café um die Ecke, nicht umsonst habe ich mich während meiner Recherche zu WLAN-Cafés in der Stadt intensiv mit der Problematik auseinandergesetzt, auch lange nach Feierabend Kaffees getrunken, Pizza gegessen und stets die Augen offen gehalten auf der Suche nach neuen Locations, die sich zum Arbeiten außerhalb der gewohnten Räumlichkeiten anbieten.
Das ist also dieses „Ganzheitliche Onlinemarketing“…

Eine entspannte, konzentrierte Arbeitsatmosphäre ohne destruktiven Stress und dem stetigen Bemühen, wirklich die überzeugendsten, ansprechendsten und ausgereiftesten Gedanken präsentieren zu können.
Und damit auch wirklich weiterhin so gearbeitet werden kann, ist es möglich, als Honorar auch mal einige Massagestündchen zu geben. Für mich eine sehr alternative, freundliche Methode der Vergütung und deutliches Zeichen dafür, dass auch alternative Firmenkonzepte funktionieren können, selbst im Business des Onlinemarketing…

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